Drei Tage mit Natalia in Kiew

Datum
Kommentare Keine

Natalias Profil bei der Partnervermittlung Ukraine hatte mich besonders angesprochen. Die Art und Weise, wie sie sich beschrieb, hat mir sehr gut gefallen. Daher hatte ich sie angeschrieben.

In den nächsten Briefen bestätigte sich mein erster guter Eindruck und offenbar gefiel Natalia auch mein Auftreten ihr gegenüber. So hatten wir uns für das Wochenende Ende Juni zu einem gemeinsamen Treffen in ihrer Heimatstadt Kiew verabredet.

Natalia und Uwe geniessen ihr erstes gemeinsames Wochenende in der Ukraine

Sehr angenehm empfand ich dabei, dass Natalia wollte, dass unsere Dolmetscherin von der Partnervermittlung Ukraine, Ludmilla, auf jeden Fall dabei sein sollte. Das zeigte mir die Wichtigkeit, die Natalia mit unserem Treffen verband. Wir wollten beider sicher gehen, uns jederzeit auch richtig zu verstehen, auch wenn sich unser beider Kenntnisse der englischen Sprache durchaus für anwendbar erwies, wie sich dann während unseres Treffens zeigte.

Freitag: Sollten wirklich meine Träume wahr werden?

Kurzum, am Freitag wurde ich von Ludmilla kurz nach meiner Landung am Flughafen abgeholt. Wir hatten uns gleich erkannt. Das Treffen mit Natalia war für 18:00 Uhr avisiert.

Ich konnte es kaum erwarten, bis es 18:00 Uhr war. Ludmilla und ich saßen vor dem Hotel, als Natalia, wunderschön gekleidet von der Metro zu Fuß kommend, eintraf. Unser erstes Hallo werde ich nie vergessen, weil ich gleich einen kurzen Kuss auf meine rechte Wange von Natalia bekam.

Dann suchte sie erst mal das Gespräch mit Ludmilla. Obwohl sich beide noch nie gesehen hatten, unterhielten sie sich wie „alte“ Bekannte“ ganz unbeschwert. Ich saß staunend daneben. Ich bekam gleich den ersten Eindruck von Natalia, als unbeschwertes liebenswertes Wesen was mir sehr gut gefiel. Sie zeigte sich wie sie ist, lebhaft und ohne Scheu. Sollten wirklich meine Träume wahr werden? Mit jeder Stunde in den nächsten drei Tagen stieg meine Hoffnung mehr und mehr, SIE gefunden zu haben.

Sehr schön und sehr wichtig für mich war aber auch, dass ich mich ihr gegenüber zeigen konnte, so wie ich mich am Besten fühle, eben als der der ich bin.

Mich beeindruckte sehr, dass uns Natalia zu aller erst den Maidan-Platz zeigte, wo noch immer der Opfern aus den Februartagen dieses Jahres gedacht wird. Es war sehr bewegenden Minuten unseres Aufenthaltes.
Zu meinem Erstaunen ging es dann in einen Irish-Pub, wo es zwar etwas laut zuging, jedoch bei sehr guten Essen unsere Unterhaltung und unser Kennenlernen nicht besonders störte.

Dennoch gab es dann noch im Anschluss Gelegenheit, im „Bootsmann“, einem Restaurant in der Nähe vom Hotel unsere Gespräche in Ruhe fortzusetzen.

Das „Bootsmann“ erwies sich dann in den nächsten Tagen als unser willkommener Treffpunkt.
Immer und überall gab Ludmilla ihr Bestes, um Natalia und mir zu helfen, uns besser kennenzulernen.
Natalia und ich fanden auch dann immer wieder Gelegenheit, uns direkt englisch sprechend auszutauschen und hatten dadurch auch unsere ersten „Vieraugengespräche“, die für uns beide sehr wichtig waren und bei denen sich Ludmilla sehr angenehm im Hintergrund hielt.

Überhaupt möchte ich mich an dieser Stelle bei Ludmilla ganz herzlich danken für ihre wirklich gute Arbeit. Ich denke, sie hatte auch selbst sichtlich Vergnügen daran, Natalia und mich erleben zu dürfen, denn es war ein Freude für alle Beteiligten. Das, glaube ich, sagen zu dürfen im Namen aller.

So wurde es bereits am ersten Abend fast Mitternacht, bis wir uns von einander verabschiedeten in der Gewissheit, dass wir uns am nächsten Tag, nachdem Natalia noch eine Zeit arbeiten musste, gegen Mittag wieder treffen werden.

Ich habe diese Nacht nur wenig und kurz geschlafen, weil ich immer wieder die ersten Fotos von Natalia anschauen musste und wollte und an die ersten schönen gemeinsamen Erlebnisse dachte.

Samstag: Viel Freude und Vertrauen

Am Samstag zeigte uns dann Natalia einige Sehenswürdigkeiten von Kiew, selbst die Metro durfte ich kennenlernen, wobei eine Station besonders kunstvoll gestaltet war, wie es auch wirklich in der ganzen Stadt sehr viele schönen Kunstwerke zu sehen gibt.

Zum Abendbrot fanden wir ein sehr nettes Lokal mit Straßencafé. Es wurde ein besonderer Abend, weil wir in diesen nun folgenden Stunden über so vieles gesprochen haben, was man sich nur denken kann. Es war so viel Freude und Vertrauen in der Luft. Wir haben gelacht, wir haben geweint, wir haben gegessen und wir haben gefühlt. Seit diesem Abend weiß ich ganz genau, sollte es Gottes Wille sein und wir beide finden uns wirklich, ich werde nie „verhungern“. Dafür sorgt schon Natalia.

Auch wieder sehr spät, ging es dann sehr fröhlich heimwärts.

Sonntag: Ich hoffe auf ein großes Happy End

Am Sonntag trafen wir uns dann wieder zur Mittagszeit im „Bootsmann“. Die Zeit verging viel zu schnell.
Ich erzählte Natalia, dass ich in drei Wochen Urlaub in Ungarn mache.

Zu meiner großen Freude zeigte sie großes Interesse zu mir nach Ungarn zu kommen. In diesen Tagen prüft sie mit Hilfe von Ludmilla, also mit Hilfe der Partnervermittlung Ukraine, die Möglichkeiten, ein Visum zu bekommen.

Wir hoffen es klappt.

Der Weg zum Flughafen und die letzte Stunde auf dem Flughafen war nicht geprägt von Traurigkeit, weil irgendwie eine sehr schönes Gefühl in der Luft lag, in dem Wissen, dass Natalia und ich, dass wir uns beide bald wiedersehen werden.

Ich freue mich auf das nächste Treffen mit Natalia, heute haben wir uns beide bereits wieder geschrieben…
Ich weiß, alles braucht seine Zeit, wir haben alle unsere Wunden aus der Vergangenheit, aber es geschehen auch Dinge, weil sie so geschehen sollen, wie sie geschehen und … ich hoffe auf ein großes Happy End.
Vielen Dank der Partnervermittlung Natalya Ukraine. Schön, dass es euch gibt.

Viele Grüße

Uwe M.

Autor

Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

← Älter Neuer →