Mein Herz schlägt…!

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Jörg aus Berlin darüber, wie er Olga mit Respekt und Charme in Kiev begegnet ist:

Mein Herz schlägt immer für Menschen, auch wenn wir von gegenseitigem Respekt, Achtung und Liebe im aktuellen Wandel der Gesellschaft häufig ebenfalls weit entfernt zu sein scheinen.

Und natürlich träume ich von einer liebevollen, vertrauensvollen und harmonischen Partnerschaft, die mir in Deutschland mit einer deutschen Partnerin zu gestalten, nie gelungen ist. Das liegt und lag sicher mehr an mir und meiner persönlichen Geschichte, als an den zauberhaften deutschen Frauen.

Das Schicksal bringt mich also in 2013 in Form einer der wenigen seriösen Partneragenturen in diesem sehr sensiblen Bereich, PV-Natalya in Essen (NRW), mit Frauen aus der Ukraine in Kontakt. Die ersten Kontakte entstehen, aber entwickelten sich nicht weiter. Aus heutiger Sicht im Juni 2014 und mit den heutigen Erfahrungen konnte das auch gar nicht sein.

Die 12 Schritte, um eine russische Frau oder eine Partnerin aus der Ukraine kennen zu lernen: von Natalya Pastukhova und ihrem Team ist wunderbar, aber er klappt nur dann, wenn wir alte konditionierte und überholte Erwartungshaltungen ablegen.

Wir deutschen Männer, und da reicht es schon aus, deutsche Frauen zu befragen, haben oft von uns selbst ein falsches Bild. Wir glauben noch zu oft –meist aus der Erziehung und dem Berufsleben begründet, wir könnten Liebe kaufen. Das hat noch nie wirklich funktioniert, nicht in Deutschland, nicht in Europa und nirgendwo auf der Welt.

In Bezug auf Osteuropa stoßen erst einmal unterschiedliche Kulturkreise aufeinander. Aber welche?
Bevor wir uns also mit ukrainischen oder russischen Frauen beschäftigen sollten wir uns mindestens mit den Kulturen dieser Länder und somit auch mit den Kulturen, denen die Frauen, die wir kennenlernen wollen, entstammen, ausführlich beschäftigen.

Tun wir das nicht, fehlt uns eine wichtige Grundlage auf dem Weg zu einer gewünschten Partnerschaft. Wenn ich mit den gleichen Verhaltensmustern an eine osteuropäische Frau herantrete, die mich auch schon in Deutschland nicht haben glücklich werden lassen, dann sollte ich, als der geneigte Interessent, ganz leise von seinem Vorhaben Abstand nehmen.

Nun trifft ja jeder Mensch auch den, den er treffen soll. Kommt nun also der mit Erfolg, Geld und anderen „Annehmlichkeiten“ protzende Westeuropäer um die Ecke, wird er genau die Frau treffen, die genau darauf abzielt. Von diesen Geschichten höre ich mittlerweile immer wieder, wonach sich dann der Mann ganz furchtbar „abgezockt“ fühlt. Diesen Ereignissen möchte ich mich an dieser Stelle nicht widmen, denn an solcher Entwicklung sind immer zwei beteiligt.

Mich interessiert viel mehr, was ist zu tun, damit es wirklich zur liebevollen harmonischen Beziehung kommt.

Als Mann muss ich wissen, was ich wirklich will. Dazu gehört, dass ich weiß, wer ich wirklich bin.

Habe ich mich mit mir und meinen Wünschen wirklich beschäftigt und bin ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mit den Gegebenheiten des Landes, in dem ich meine Partnerin finden möchte, vertraut, dann erst sollte ich anfangen, mich mit den Angeboten von PV-Natalya zu beschäftigen.

Es ist absolut nicht zielführend, sich ausschließlich von den Fotos aus der Kartei leiten zu lassen. Natürlich zählt, wie im richtigen Leben, die visuelle Ausstrahlung. Es ist allerdings ebenso wichtig, sich mit den schriftlich hinterlegten Informationen zur Person zu beschäftigen.

Unter der vertrauensvollen Anleitung und Mithilfe von Natalya Pastukhova geht es dann an die Umsetzung der 12 Schritte.

Mittlerweile weiß ich, dass der erste Schritt nicht unbedingt die Blumen, Parfüms und andere Geschenke sind, mit denen der geneigte Interessent Eindruck macht, sondern der charmante, zuvorkommende, und vor allem respektvolle Auftritt und Umgang beim ersten Treffen. Das es dann ein Präsent geben darf, ist selbstverständlich, aber ohne den bezeichneten Auftritt bringt das nichts.

Häufig existiert natürlich die Sprachbarriere, die auf zweierlei Wegen zu überbrücken ist. Entweder beide sind der englischen Sprache insoweit mächtig, dass eine einwandfreie Konversation möglich ist oder eine dritte Person wird als Dolmetscher hinzugezogen. Die Gefahr von Missverständnissen ist sowieso schon unglaublich groß, da darf es an der Sprachbarriere nicht schon am Anfang scheitern.

Die weiteren Zusammenhänge kann Natalya Pastukhova als erfahrene Spezialistin am Besten erklären.

Meine Punkte hatte ich endlich irgendwann gelernt, als Frau Pastukhova mich mit einer Dame aus Kiev in Verbindung brachte. Zu einem Zeitpunkt, wo ich damit gar nicht rechnete, ich auch nicht suchte, wollte mich diese Dame näher kennen lernen.

Das geschah im Winter diesen Jahres, als in der Ukraine die Unruhen so langsam auf ihren Höhepunkt zusteuerten.

Der Kontakt war hergestellt und es ging um ein erstes Treffen. Wir hatten uns lange mit skype, whatsapp und email, also allen möglichen Optionen der sozialen Netzwerke, näher kennen zu lernen versucht, was uns so gut gelungen war, das eine erste Reise Ende April/Anfang Mai nach Kiev anstand.

In meiner Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, allesamt sowieso skeptisch im Hinblick auf eine Bekanntschaft aus der Ukraine, rieten mir natürlich von einer Reise ab, berichteten doch die Medien von bösesten Gefahren rund um den Maidan, und man sei doch seines Lebens nicht mehr sicher.

Ich entschied mit dem Herzen und insoweit mit Verstand, dass ich mich mit meiner „Bekanntschaft“ offen abstimmte, inwieweit es tatsächlich zu gefährlich werden könnte. Wir prüften bis kurz vor Abflug die offziellen Bedingungen via Auswärtiges Amt in Berlin und ich schaltete mit Pfarrer Ralf Haska, den deutschen Pfarrer in der St. Katahrina Gemeinde in Kiev ein, und bat um Rat.

Am Ende entschied ich: „Los geht´s, wenn wir immer nur Angst haben, bewegen wir nichts!“

Heute weiß ich, dass diese Entscheidung die Grundlage gebildet hat, dass wir auf einem Weg in eine wunderbare Beziehung sind. Noch lebt Olga mit ihrem Sohn Dima in Kiev und ich in Berlin, aber mittlerweile war ich 3x da, in harter Zeit, dann zur Präsidentenwahl und eben erst bin ich wieder zurück.

Olga meinte irgendwann zu mir: „Du warst hier, als alle Dir abrieten und Angst hatten, das bedeutet für mich, wenn wir mal in einem brennenden Haus sitzen sollten, wirst Du uns raus holen und nicht weglaufen wie so viele.“

Jeder Mann sollte sich auch im Vorweg Gedanken darüber machen, ob er eventuell vorhandene Kinder, wie die eigenen annehmen kann. Will oder kann er das nicht, sollte der Kontakt nicht aufgenommen bzw. nicht vertieft werden, denn ohne die Kinder wird’s die Frau zu Recht nicht geben. Genau so wichtig ist es, sich vorher klar zu machen, ob ich als Mann zukünftig noch eigene Kinder mit dieser Frau möchte, wenn der Kinderwunsch bei der Frau vorhanden ist. Ist der eigene Wunsch da, ist alles gut, ist dem nicht so, dann sollte auch hier von einem weiteren Kontakt Abstand genommen werden. Da hat es schon zu viele traurige Geschichten gegeben. Es braucht keine weiteren.

Für mich wäre es das Schönste, würden Dima und ich eines Tages Freunde. Er ist jetzt 15 Jahre jung und in einem schwierigen Alter. Ich wünsche mir, dass wir das hinkriegen. Da ich auch gern eigene Kinder möchte, und weiß, dass der Kinderwunsch bei Olga besteht, haben wir die ersten Hürden ganz gut gemeistert.

Natürlich kam auch ich nicht um´s Parfüm herum, hatte aber Riesenglück, denn ich traf genau ihren Geschmack, weil ich mich vorher um ihren Geschmack gekümmert hatte. Natürlich ist es eine echte Herausforderung, sich mit einer hochgebildeten und lebenserfahrenen Frau, Olga ist 37 Jahre jung und mit diversen Universitätsabschlüssen ausgerüstet, ein zu lassen, aber die Herausforderung ist ja auch auf ihrer Seite da.

Da hilft es, sich gegenseitig intensiv und wach zuzuhören, viel miteinander zu sprechen, gemeinsam etwas zu unternehmen. Zuletzt waren wir in Kiev in einer Operette, in der ich textlich natürlich nichts verstand, aber der Musik gerne folgte. Gegenseitiges ehrliches Interesse und Zeit füreinander ohne Forderungen haben uns bisher am Weitesten gebracht.
Als ich ihr mein Lieblingsbuch „Der Alchimist“ von Paulo Coelho in russischer Fassung schenkte, konnte sie das gar nicht fassen: „Du bist der erste Mann, der mir ein Buch schenkt, noch dazu eins, dass Dir wichtig ist!“

Jetzt geht es darum, das Olya, die gerade ein weiteres Examen hinter sich hat, die ganz normal im Berufsleben steht was aktuell in Kiev nicht die leichteste Übung ist mit ihrem Sohn das erste Mal nach Berlin kommt. Mittlerweile ist Vertrauen entstanden, Ängste sind durch Zuversicht ersetzt und mit dem Touristenvisum wird es schon klappen, dass die beiden im Juli erst einmal für eine Woche nach Berlin kommen.

Wir haben uns jetzt mit Perspektiven zu beschäftigen: Werden Olgas Abschlüsse in Deutschland anerkannt? Wie schnell geht es mit der deutschen Sprache? Kann sie in ihren Berufsfeldern Fuß fassen? Werden wir vielen Vorurteilen begegnen? Gibt es für Dima eine ukrainische Schule in Berlin? Wie kann es mit seiner (Aus-)Bildung in Deutschland weiter gehen?

Diese und noch viel mehr Fragen kommen auf uns zu, und manchmal kommen auch uns Zweifel, ob wir das schaffen, aber dann dürfen wir auf Natalya Pastukhova zurückgreifen und sie mit Fragen bestürmen, fast wie einen Mediator, einen Schlichter oder ganz einfach als gemeinsame Freundin, die sie längst für uns geworden ist. Dabei ist Natalya so verlässlich, das keiner von uns so genau weiß, ob der andere schon mit ihr gesprochen hat. Das hilft sehr und schafft zusätzlich Vertrauen.

Wir gehen unseren Weg weiter und dazu gehört es natürlich auch, sich immer wieder mit der Situation in Kiev und der Ukraine auseinander zu setzen:

Meine Besuche, meine eigene Wahrnehmung und die vielen Gespräche, die ich in Kiev führ(t)e, mit ganz „normalen“ Menschen „auf der Straße“, also Taxi, Restaurants, Hotels, Shopping-Centern usw. , teils mit Dolmetscher oder in englischer Sprache, lassen mich zu der Auffassung gelangen: Kiev ist eine wunderbare Stadt mit Menschen, wie Du und ich, die versuchen zu einer wie immer gearteten Normalität zurück zu finden.

Die Medienberichterstattung im Westen wie im Osten ist nach wie vor völlig überzogen und tut nur das, was sie soll: Panik und Angst auf allen Seiten erzeugen. Jeder sollte sich zumindest in Kiev selbst vor Ort sein eigenes Bild machen und sich nicht von den Medien leiten lassen.

Ich habe mich nicht nur in Olga und Dima verliebt, sondern auch in Kiev.

Ich hatte das Glück, durch Olga viele Schönheiten dieser Stadt kennenlernen zu dürfen und ich sehe die Entwicklung seit den furchtbaren Ereignissen rund um den Maidan als sehr positiv. Zeitungen und TV-Berichte nehme ich zur Kenntnis, mein Bild mache ich mir lieber selber und das rate ich Jedem, der sich für eine Partnerin aus der Ukraine ernsthaft interessiert. Für den Osten und Süden kann ich nicht sprechen, da ich mich dort nicht aufhalte. Für Kiev gilt: Das Reisen in diese Stadt lohnt sich in jeder Beziehung.

Man nennt Kiev nicht umsonst das Paris des Ostens. Das kann es wahrlich werden in den nächsten 10 bis 15 Jahren.

Wo Olga, Dima, unsere zukünftigen Kinder und ich als Familie eines Tages wirklich leben werden, das wird die zeit zeigen. Mich hat ein Spruch von Olga fasziniert und geprägt: „Es ist egal, wo ich lebe, entscheidend ist, mit wem!“

Mögen sich viele glückliche Partnerschaften finden und mögen wir dazugehören. In jedem Fall ist die Zusammenarbeit mit PV-Natalya ein menschlich wie inhaltlich guter Anfang.

Viel Glück und eine gute Reise!

Ein Erfahrungsbericht von Jörg Schoch, Berlin

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